Bei zahnaerzte.de finden Sie einen passenden Kieferorthopäden ganz in Ihrer Nähe mit echten Patientenbewertungen.
Kieferorthopädien in Ihrer Nähe
Was macht ein Kieferorthopäde?
Ein Kieferorthopäde (KFO) ist ein Zahnarzt, der sich auf die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen spezialisiert hat. Die meisten Personen werden einen Kieferorthopäden wegen eines der folgenden zwei Gründe aufsuchen: Entweder benötigen sie eine Zahnspange, oder die Weisheitszähne müssen gezogen werden. Wenn also beispielsweise Zähne schief stehen und dadurch Probleme beim Sprechen oder Kauen verursachen, ist der Kieferorthopäde die richtige Anlaufstelle.
Oft kommt es vor, dass gerade die Weisheitszähne im Kiefer nicht genügend Platz finden oder direkt schief wachsen und so auf die anderen Zähne drücken, wodurch ebenfalls das Kauen gestört werden kann. Ein Kieferorthopäde bewertet hier, ob so eine Beeinträchtigung vorliegt und entfernt die störenden Zähne dementsprechend.
Auch beim Thema Zahnspange sind Kieferorthopäden die Spezialisten, die Diagnosen stellen, passende Behandlungsmethoden empfehlen und diese dann umsetzen. Zu den Behandlungsmethoden von Zahnfehlstellungen gehören klassische, verdrahtete Zahnspangen, entfernbare Retainer oder unsichtbare Invisalign-Zahnschienen.
Wie findet man einen guten Kieferorthopäden?
Grundsätzlich darf jeder Zahnarzt Behandlungen der Kieferorthopädie durchführen. Wenn Sie aber einen Spezialisten suchen, der sich in der Kieferorthopädie bestens auskennt, sollten Sie nach einem Arzt mit dem Titel „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ oder eben „Kieferorthopäde“ ausschau halten. Wer einen solchen Titel tragen will, muss nach einem Jahr als Allgemeinzahnarzt eine dreijährige Weiterbildung in anerkannten Praxen und Kliniken absolvieren. Darüber hinaus gibt es noch tiefergehende Weiterbildungen und Studiengänge, wie den „Master of Science Kieferorthopädie“, der nach dem eigentlichen Zahnarztstudium erworben werden kann. Mehr zu den Abschlüssen von Kieferorthopäden lesen Sie auf der Seite “Spezialisierung Kieferorthopädie”.
Neben dem Fachwissen sollten Sie natürlich auch auf Berichte von Patienten achten. Diese sind vorab der beste Indikator dafür, wie gut der Kieferorthopäde ist. Achten Sie hierbei besonders darauf, welche Rückmeldungen es von Angstpatienten und jüngeren Menschen gibt. Auch ein spezielles Angebot für diese Personengruppen ist ein gutes Zeichen!
Bei der Beratungen selbst ist ein guter Kieferorthopäde offen für Ihre Anmerkungen und Fragen – die Behandlungen selbst sind meist größere und nachhaltige Eingriffe und sollten daher gut erklärt werden.
Häufig gestellte Fragen zur Kieferorthopädie
Wie läuft die Behandlung bei einem Kieferorthopäden ab?
Im Regelfall überweist Sie Ihr Zahnarzt an einen Kieferorthopäden. Dabei werden oft bereits Röntgenaufnahmen vom Kiefer gemacht, sofern notwendig. Entweder können Sie dann direkt einen Termin zur Behandlung machen oder sich zunächst ausführlich beraten lassen.
Ist das Ziehen von Weisheitszähnen schmerzhaft?
Vor dem Eingriff wird immer mindestens eine örtliche Betäubung durchgeführt, die auf Sie angepasst ist. Sollten Sie starke Schmerzen während der Operation spüren, muss der Kieferorthopäde die Betäubung verstärken. Für Angstpatienten gibt es oft die Möglichkeit für eine N2O-Sedierung, oder umgangssprachlich Lachgas, sowie eine komplette Narkose.
Während des Heilprozesses wird sich das Zahnfleisch wund und leicht schmerzend anfühlen – das kann mit handelsüblichen Schmerzmitteln behandelt werden.
Tun feste Zahnspangen weh?
Wenn die Zahnspangen das erste Mal eingesetzt werden, empfinden viele Menschen ein unangenehmes Spannungsgefühl, welches sich nach einer Eingewöhnungszeit von einer Woche aber legen sollte. Eine Zahnspange sollte auf keinen Fall Schmerzen verursachen – wenn Schmerzen aufkommen, ist die Zahnspange falsch eingestellt und sollte schnellstmöglich nachjustiert werden.