Implantologie (Künstliche Zahnwurzel)

Sie sind auf der Suche nach einem Spezialisten für Zahnimplantate? Bei uns finden Sie die passende Implantologie in Ihrer Nähe. 

Implantologen in Ihrer Nähe

Was macht ein Implantologe?

Implantologen sind Zahnärzte, die sich schwerpunktmäßig auf das Einsetzen von Zahnimplantaten spezialisiert haben. Müssen einzelne oder mehrere Zähne ersetzt werden, ist ein Implantologe der richtige Spezialist für Sie. Folgende Leistungen gehören zu diesem Fachgebiet:

  • Einsetzen von Implantaten
     
  • Planung und Beratung für Zahnersatz
     
  • Nachsorge bei Zahnersatz
     
  • Knochenaufbau im Kiefer für erfolgreichen Zahnersatz
     
  • Transplantation von Zahnfleisch

Klassiker in der Implantologie sind Kronen und Vollprothesen, die auf den Implantaten aufgesetzt werden.

Wie findet man einen guten Implantologen? 

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass jeder Zahnarzt in der Implantologie tätig sein kann. Als Implantologe darf sich ein Zahnarzt nur bezeichnen, wenn er tatsächlich mehrere Jahre Erfahrung (rund 30 Prozent der Praxistätigkeit) und eine „erhebliche Zahl an Behandlungsfällen“ nachweisen kann. Insbesondere Zertifizierungen durch die einschlägigen Fachgesellschaften bürgen für Qualität. Es gibt aber auch andere renommierte Fortbildungsinstitute, die Basis- und Aufbaukurse anbieten. Der Titel „Implantologe“ ist kein geschützter Begriff. Einen „Facharzt Implantologie“ gibt es nicht. Allerdings haben Fachärzte für Oralchirurgie oder für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie (MKG) eine mehrjährige Weiterbildung durchlaufen, bei der eine bestimmte Anzahl von Implantationen zum Pflichtprogramm gehört. Das sind mindestens 10 beim Oralchirurgen. Im Bereich MKG gehören 25 sogenannte „präprothetische“ Eingriffe zum OP-Katalog. Darunter fallen auch Implantate.

Kurzgesagt sind dies die Merkmale für einen guten Implantologen:

  •  Langjährige praktische Erfahrung
     
  • Einsatz von hochwertigen Implantaten namhafter Hersteller und der souveräne Umgang mit der einschlägigen, innovativen Technik
     
  • Ausgewiesene Weiterbildungen und Fortbildungen
     
  • Zertifizierungen von DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie), DGOI (Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V.), BDIZ (Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V.) und so weiter
     
  • Und natürlich zufriedene Patienten!

Über die Fortbildungen und Zertifikate hinaus gibt es auch einen Master in der Implantologie, oder „Master of Science Orale Chirurgie/Implantologie“. Dies ist ein Studiengang, der nach dem regulären Zahnmedizin-Studium absolviert werden kann und sich vermehrt mit den wissenschaftlichen Hintergründen der Implantologie beschäftigt. Dieses Studium ist kein Muss für einen Top-Implantologen, weist aber einen Experten mit forschungsrelevanten Wissen aus.

Häufig gestellte Fragen zur Implantologie

 

Wie läuft die Beratung bei einem Implantologen ab?

Im Regelfall werden im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme und eine Anamnese durchgeführt. Dafür bespricht der Implantologe mit Ihnen Ihre konkreten Wünsche und Beschwerden, macht Röntgenbilder und so weiter. Je nach Umfang dauert es dann einige Wochen, bis das gewünschte Implantat oder die Implantate angefertigt werden. Nach dem chirurgischen Eingriff, um die Implantate einzusetzen, müssen Sie mit 3-6 Monaten Einheilzeit rechnen.

 

Ist eine Implantation schmerzhaft?

Implantationen werden immer mindestens unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie während des Eingriffs kaum Schmerzen spüren sollten. Falls Sie Angstpatient sind, können Sie aber meist einen Eingriff im Dämmerschlaf oder sogar Vollnarkose anfragen. Fragen Sie hier am besten Ihren Implantologen, welche Services dieser anbietet.

Leichte Schmerzen nach dem Eingriff werden im Regelfall mit gewöhnlichen Schmerzmitteln behandelt.

 

Gibt es Risiken bei Zahnimplantaten?

Das Einsetzen von Zahnimplantaten hat zunächst die gleichen Risiken wie alle chirurgischen Eingriffe, wie Entzündungen oder Nervenverletzungen. Diese sind aber bei einem erfahrenen Implantologen äußerst gering. Implantate haben immer die Chance, dass sie vom Körper abgestoßen werden, da es sich um einen Fremdkörper handelt – durch den Einsatz von modernsten Materialien ist dieses Risiko aber minimal.

 

Was mache ich bei Komplikationen nach einem Implantat?

Schwellungen, Blutungen und leichte Schmerzen sind nach einem Eingriff normal und können Tage bis Wochen anhalten. Befolgen Sie weiterhin die Hinweise Ihres Spezialisten. Sind die Schmerzen aber zu stark, bleiben die Beschwerden über die angegebene Zeit hinweg bestehen, oder werden die Beschwerden schlimmer, sollten Sie sich sofort an Ihren Implantologen wenden.